Im Jahre 961 erstmals Erwähnung einer Anlage Ilburg (Sorbenturm
als Teil dieser Anlage ist bis heute erhalten) |
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Die Siedlung Ilburg wurde erstmalig 1161 urkundlich erwähnt
und erhielt bald darauf das Stadtrecht |
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1386 Zerstörung der Burg durch Kämpfe innerhalb des Adels |
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Ab ca. 1400 gelangte die neu erbaute Burg und die Stadt unter
dem Markgraf Wilhelm I. zu wirtschaftlichem Aufschwung |
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1485 Eilenburg wird ernestinisch |
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1535 Stadtbrand mit großem Ausmaß |
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1547 wird Eilenburg albertinisch |
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Dreißigjähriger Krieg von 1618-1648 beendete die
wirtschaftliche Hochzeit |
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Der Geistliche Martin Rinckart machte sich in dieser Zeit
einen Namen durch sein menschliches und literarisches Wirken |
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1637 Pestepidemie |
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Ende des 18.Jahrhunderts entstanden erste Textilmanufakturen
am Mühlgraben |
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1815 wurde Eilenburg von Sachsen nach Preußen abgetreten |
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Eilenburg entwickelte sich zur bedeutendsten Stadt im
Regierungsbezirk Merseburg |
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1872 Anschluss ans Schienennetz nach Halle und Torgau, 1874
nach Leipzig, 1895 nach Düben, 1927 nach Wurzen |
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Chemische, metallverarbeitende und holzverarbeitende
Industrien fassten Fuß |
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Die Folgen des I. und II. Weltkrieges waren einschneidend,
kurz vor Kriegsende des II. Weltkrieges wurde Eilenburg durch
die Amerikaner fast völlig zerstört |
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Wiederaufbau der Altstadt angelehnt an historische Vorgaben |
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1952 Eilenburg wird Kreisstadt |
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1989 Friedliche Revolution |
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Eilenburg wird 1990 durch eine Volksabstimmung eine Kreisstadt
im Freistaat Sachsen |
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1994 werden die Kreisgebiete Delitzsch und Eilenburg zum
Landkreis Delitzsch mit Delitzsch als Kreisstadt vereint |
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1997 Eilenburg wird Große Kreisstadt |